JdG - Ist das eigentlich noch Deutsch: „Denglisch“

Dies ist der letzte Vortrag der Reihe „Ist das eigentlich noch Deutsch?“. Termin ist am 13.07.2007 um 19 Uhr im Teerhof. Vortragende wird Dr. Christel Stolz von der Universität Bremen sein. Der Beitrag beschäftigt sich mit dem stark mit Anglizismen versehenen „Denglisch“, dem Anglodeutschen, wie es besonders häufig in einigen öffentlichkeitswirksamen Bereichen wie Werbung, Medien, Popkultur, Computerterminologie, Wirtschaft etc. vorkommt. Von vielen wird diese Varietät belächelt oder verspottet, aber es finden sich auch zahlreiche Kritiker, die Denglisch als Bedrohung für das Deutsche hinstellen und für eine Eindämmung plädieren. Unter diesen Umständen stellt sich die Frage, inwieweit Denglisch wirklich als etwas anderes als eine Spielart des Deutschen anzusehen ist. Dies wäre z.B. der Fall, wenn sich feststellen ließe, dass Denglisch andere grammatische Regeln als die des Deutschen oder einen anderen soziopolitischen Status hat.
Eine rege Diskussion mit dem Publikum ist erwünscht!

Nachtrag. Das Bremer Sprachblog hat sich schon mehrfach mit dem Thema „Anglizismen“ beschäftigt:

Ein Kommentar zu „JdG - Ist das eigentlich noch Deutsch: „Denglisch““

  1. In diesem Zusammenhang ein nachträglicher Hinweis auf eine Sendung im Nordwestradio: gestern Mittag haben Dr. Christel Stolz (Allgemeine Sprachwissenschaft) und PD Dr. Ian Watson (Englische Literatur- und Kulturwissenschaft) live mit Wolfgang Hildebrandt und Wolfgang Schönfelder vom Verein deutsche Sprache diskutiert. Wir haben hier im Blog leider nicht rechtzeitig darauf hingewiesen, aber auf der Webseite von Radio Bremen sind derzeit einige Ausschnitte zu hören (ich weiß nicht wie lange):

    http://www.radiobremen.de/nordwestradio/unterwegs/00003753.php

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.