Lesertipps
Immer wieder bekomme ich von Leser/innen interessante, sprachwissenschaftlich relevante Links zugeschickt. Leider habe ich meistens nicht die Zeit, diese Hinweise aufzugreifen. Deshalb möchte ich hier versuchsweise einen virtuellen Raum einrichten, in dem Sie solche Tipps direkt an die anderen Leser/innen des Sprachblogs weitergeben können — einfach, indem Sie einen kurzen Kommentar schreiben und auf die entsprechende Seite verlinken. Es wäre nett, wenn Sie jeweils einen Satz dazu schreiben könnten, was sich hinter dem Link verbirgt. Bitte keine reinen Werbelinks und keine Links auf Artikel, die hinter Bezahlmauern versteckt sind!
[P.S. Es steht sowieso in unserem Impressum, aber zur Sicherheit auch noch einmal hier: die Betreiber des Bremer Sprachblogs übernehmen keine Haftung für den Inhalt externer Links!]


Anatol Stefanowitsch hat geschrieben:
Ich mache gleich einmal den Anfang: Olli und Felix haben mich auf einen Beitrag in der Süddeutschen Zeitung hingewiesen, in dem aus dem Arbeitsalltag einer forensischen Linguistin berichtet wird: Sabine Schall untersucht für das BKA Erpresserschreiben auf sprachliche Hinweise, die zur Identität des Absenders führen könnten…
Link
Am 11. Januar 2008 um 13:21 Uhr | Permalink
Stefanie Pohle hat geschrieben:
Buchtip: Sammelband mit dem Titel “Sprachliche Kürze. Konzeptuelle, strukturelle und pragmatische Aspekte”.
Ich hatte noch keine Gelegenheit, selbst in dieses Buch zu schauen, aber es verspricht weitere interessante Aspekte zum Thema “sprachliche Kürze” zu enthalten. Eine Bestätigung der These der „unnötigen Silben“ hoffe ich dort nicht zu finden!
[Link]
Am 11. Januar 2008 um 15:34 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Ich fang’ mal an:
Es gibt Menschen, die leben davon, Produkte und Internetauftritte auf ihre gute Auffindbarkeit bei Suchmaschinen zu optimieren; SEO heißt diese Geheimwissenschaft und ihre Jünger betreiben diverse Blogs. Einer von den SEO-Bloggern hat zum Geburtstag die drei Bände Sick bekommen. Ihm geht es damit wie allen in der kurzen Phase nach dem Lesen und vor dem Nachdenken: sie gefallen ihm. Allerdings, und da wird es richtig gut, fängt er an, sich Gedanken darüber zu machen, ob korrekte Sprache a la Sick bei der Suchmaschinenoptimierung nützlich ist. Ist sie nicht, und am Ende steht besseres Wissen gegen Effizienzstreben. Und da gewerblich betriebene Sprache erfolgreich sein MUSS, gibt es einen kleinen Konflikt. Schön zu lesen:
Der SEO ist dem Genitiv sein Tod
Als PS ein Wort an Herrn Stefanowitsch: Wenn ich Ihnen so einen Link schicke, interessiert mich vor allem auch, was Sie dazu sagen und meist auch wie Sie es sagen. So wie hier ist es also nur der halbe Spaß …
Am 11. Januar 2008 um 15:47 Uhr | Permalink
Gerhard Antretter hat geschrieben:
Die Idee ist gut, und ich nehme mir gleich heraus, sie über den Bereich des unmittelbar Anklickbaren hinaus zu erweitern. Mich interessieren gute populärwisschenschaftliche Linguistik-Sachen, und zwei solche empfehle ich hier:
Jean Aitchison, 1996: The seeds of speech. Language origin and evolution und 1997: The language web. The power and problem of words.
Vielleicht nicht mehr ganz frisch … Meines Wissens gibt es kaum Vergleichbares auf Deutsch, seit dem „Funkkolleg Sprache“ vor etwa 30 Jahren, das aber im Vergleich recht trocken war. Ich frage mich schon lange, warum die deutsche Sprachwissenschaft so geringen Ehrgeiz hat, ihre Weisheit unters Volk zu bringen. – Übrigens berichtet Jean Aitchison in einem der beiden Bücher von unerwartet erbosten Reaktionen seitens britischer Sprachpfleger auf ihren „deskriptiven“ Ansatz.
Am 16. Januar 2008 um 13:22 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Am Wochenende hatte ich meinen Vater besucht, der an den Niederrhein gezogen ist. Dort rief plötzlich eine Nachbarin an. Anschließend erzählte mir mein Vater, dass diese zu den Pfälzern
gehört, einer Minderheit die 1741 nach Amerika auswandern wollte, aber von den Niederländern keine Einreiseerlaubnis erhielt und sich darauf dort niederließ. Weil sie protestantisch waren hat bis heute fast keine „Durchmischung“ mit der ortsansässigen katholischen Bevölkerung stattgefunden und sich ihr Dialekt bis heute erhalten.
Link Wikipediaartikel
Am 16. Januar 2008 um 23:23 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Anbei ein Link zur Technology Review. Der Artikel dort beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie Sprachfähigkeit genetisch dingfest gemacht werden kann.
http://www.heise.de/tr/artikel/102017/from/atom10
Leider nur ein Anleser, wer den ganzen Artikel will, muss sich die Zeitung kaufen. Das ist abe im Regelfall eine lohnende Investition.
Am 23. Januar 2008 um 09:12 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Hier mal was lustiges für die Kaffeepause zwischendurch. Ein Briefwechsel mit der Deutschen Bundesbank und einem Spaßvogel über das Thema 300-€ros-Scheine gefunden bei Kanzlei Hoenig.
Am 25. Januar 2008 um 22:58 Uhr | Permalink
stw hat geschrieben:
Nichts für die Kaffeepause zwischendurch. Auch nichts für Mosebach-Liebhaber mit leicht entzündlichem Gemüt. Eine sehr, sehr, sehr … sehr detaillierte Sprachkritik:
Zwischen den Mauern des Schluckaufs
Am 1. Februar 2008 um 21:39 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Forschungsergebnisse zum Thema “Entwicklung von Sprachen”, mit Link auf einen Natureartikel. Beides in meinen Augen nicht sehr originell, eher was für Sammler.
http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/287983
Am 3. Februar 2008 um 10:06 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Vor 2 Tagen ist meine Mutter gestorben (sehr plötzlich, aber zufrieden, wie ich denke); für die Todesanzeige habe ich der Orthografie halber mal ein lateinisches Sprichwort gegoogelt, nachdem man über Tote nichts als Gutes sagt. Dabei bin ich auf folgenden Artikel zu einen mir ansatzweise bekannten Sachverhalt gestoßen:
http://www.glocalist.com/index.php?id=20&tx_ttnews%5Btt_news%5D=1162&tx_ttnews%5Bcat%5D=7&cHash=9c14698b64
Schmähungen einer österreichischen Politikerin nach ihrem Tod. Die waren in der Sache wohl berechtigt, aber formal falsch - hier liefert einer die korrekte Form nach, also die gut recherchierte Begründung.
Das war die Vorrede. Beim Lesen des Artikels habe ich mehr als einmal gedacht, österreichisches Deutsch und deutsches Deutsch sind wohl doch zwei verschiedene Sprachen! Denn anders als bei uns benennt da auch die offizielle Sprache gnadenlos, was wie unterschieden werden soll - Ausländer sind eben einfach Fremde. Andere/ergänzende Bewertungen sind für mich interessant!
Am 4. Februar 2008 um 01:03 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Sehenswert: Martensetin analysiert einen Ciceroartikel über bei den einzelnen Parteien geliebte und gehasste Wörter:
http://www.watchberlin.de/watchberlin/#watchberlin-content-9061-2-V
Am 3. März 2008 um 09:09 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Hier mal ein Link einem Spreeblickartikel, wo es um eine neue PR-Maßnahme für Berlin geht, ein Slogan namens “B-Berlin”. Seit ich hier lese, ist mein Verhältnis zum Englischen bei uns entspannter geworden, aber das …
hier klicken
ach nein, falscher Link
hierT
PS: Hier fehlt von Anfang an der rechte Rand (unpolitisch) die Schrift läuft ins Nichts.
Am 11. März 2008 um 19:06 Uhr | Permalink
David Marjanović hat geschrieben:
Wobei der Witz ist, dass der Ausdruck “Fremde” nur im Fremdenrecht vorkommt. Ungefähr so wie “Lichtbildausweis”. Sagen tut man “Ausländer”.
Am 15. März 2008 um 02:42 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Gerade gefunden: JOHN CLEESE’S LETTER TO AMERICA
via
Am 28. März 2008 um 18:02 Uhr | Permalink
Patrick Schulz hat geschrieben:
Hab grade ein interessantes Interview mit dem “Sprachpapst” gelesen… (hier) was soll man davon halten? Mein erster Eindruck: erste Instanz dissoziativer Persönlichkeitsstörung…
Am 13. April 2008 um 11:49 Uhr | Permalink
Lukas hat geschrieben:
Auf WDR5 gab es heute einen recht interessanten Kommentar zur Bedeutung und Verwendung des Wortes “Missbrauch”, angelehnt an den aktuellen Fall in Österreich. Man kann den Text hier nachlesen.
Am 29. April 2008 um 13:08 Uhr | Permalink
Thomas Paulwitz hat geschrieben:
FAZ-”Reading Room”: Hat Deutsch eine Zukunft?
http://readingroom.faz.net/limbach/index.php
Am 29. April 2008 um 17:54 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Lukas,
der Text dieses öffentlich rechtlichen Senders verstößt gegen gravierende rechststaatliche Prinzipien, als da wären u. a.: Artikel6 Abs (2) EMRK und
Ziffer 13 Pressekodex
Mit solchen „Schnellschüssen“ begibt man sich auf ein bedenkliches Niveau, ich empfehle auch mal nach Christian Pfeiffer (hat sich wieder mal sofort geäußert) und
dem „Joseph-Fall“ zu gugeln.
Und es geht mir dabei ums Prinzip.
Am 30. April 2008 um 00:47 Uhr | Permalink
Laura hat geschrieben:
Thomas Paulwitz,
Zu diesem Thema findet sich heute in der FAZ eine interessante Seite, einerseits über das Deutschlernen eines türkischstämmigen Mannes, und andererseits über die Brauchbarkeit von “Reading Room” als Titel des mittlerweile umbenannten FAZ-Lesesaals.
Am 8. Mai 2008 um 15:24 Uhr | Permalink
Gerhard Antretter hat geschrieben:
Beim Deutschlandfunk kann man nachhören, was H. M. Enzensberger gestern (am Pfngstsonntag) im halbstündigen Interview mit Knut Cordsen zu Sprache und Sprachkritik zu sagen hat. Er gibt sich gelassen sowohl gegenüber „Verlotterung“ der Sprache wie auch gegenüber unzünftiger Sprachpflege, die er mit dem Ausdruck „Popwissenschaft“ belegt – was vielleicht einen etwas anderen Zugang zur hier so oft behandelten Thematik eröffnet. Der Interviewer gehört dagegen eher zu den grimmigen Nörglern, die Angst vor Auseinanderfallen der Gesellschaft und mentaler Verwahrlosung wegen Unkenntnis des Genitivgebrauchs haben.
Kulturfragen,
(Wenn mit dem Link etwas nicht stimmt, kommt man ran über die DLF-Seite, dort unter „Kulturfragen“.)
Am 12. Mai 2008 um 13:22 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Gehen auch Videos?
Hier Jasper, gefunden bei spreeblick:
HDL-Song
Der Poet, ich liebe es
PS:
Englisch blog
Am 10. Juni 2008 um 03:44 Uhr | Permalink
Inge hat geschrieben:
“Nadeschda sei nach der Geburt in ein Kinderkrankenhaus in der Stadt Barnaul verlegt worden. Das Mädchen entwickle sich normal, sagte eine Ärztin dieser Klinik. Die 42-jährige Mutter hat bereits elf weitere Kinder geboren.”
Ich dachte damals schon: Man ging das schnell!
> http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,508355,00.html
Am 27. Juni 2008 um 15:53 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Dieses Thema ist hier auch schon mal diskutiert worden - die Auslegung der amerikanischen Verfassung mit Mitteln der Literarkritik. Aktuelles und Differenziertes dazu hier.
Am 15. Juli 2008 um 08:38 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Artikel in
Der Westen
Kampf um die deutsche Sprache
Der Bundestag kämpft für die deutsche Sprache. Mit vereinten Kräften wollen alle Fraktionen die Europäische Kommission zwingen, ihre Dokumente auf Deutsch vorzulegen.
Am 30. Juli 2008 um 19:38 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Und hier kann DerWesten nicht zwischen Dialekt und Sprache unterscheiden.
Am 10. August 2008 um 02:09 Uhr | Permalink
Patrick Schulz hat geschrieben:
Ich bin beim surfen auf was gestoßen, ein Interview mit Wolf Schneider in der Welt abgedruckt. Nun kann man inhaltlich davon halten, was man will, mir geht es um was sprachliches:
Schneider schrieb (bzw. er wurde zitiert):
Gibt es eine Erklärung, warum “ein Blödsinn” irgendwie komisch klingt?
Am 13. September 2008 um 03:32 Uhr | Permalink
sister_luck hat geschrieben:
Hier ein Artikel aus der RP mit den üblichen Vorurteilen über Sprachwandel und den aufgewärmten Ergebnissen der VDS-Studie, aber wenigstens kommt mit Rudi Keller auch ein echter Sprachwissenschaftler zu Wort.
Am 20. September 2008 um 18:31 Uhr | Permalink
drago starcevic hat geschrieben:
@ Patrick Schulz #26
Das ist vermutlich landschaftlich bedingt. Ich bin in Süddeutschland aufgewachsen, und für mich klingt es keineswegs komisch zu sagen
“Gibst du mir mal eine(n) Butter”
oder
“Da kriege ich sogar ein Geld dafür”
Ebenso klingt die Wendung “ein Blödsinn” für mich süddeutsch, aber korrekt.
Am 21. September 2008 um 08:51 Uhr | Permalink
David Marjanović hat geschrieben:
Würde ich in der Schriftsprache nie tun — ist im Dialekt aber obligatorisch.
Am 22. September 2008 um 00:26 Uhr | Permalink
drago starcevic hat geschrieben:
@ David Marjanović #29
“Würde ich in der Schriftsprache nie tun — ist im Dialekt aber obligatorisch.”
Naja, aber wenn man versucht, farbig und “mündlich” zu schreiben” - und das gehört ja zu dem Herrn Schneider seinen grössten Tugenden - dann schon.
Am 22. September 2008 um 09:41 Uhr | Permalink
David Marjanović hat geschrieben:
“Mündlich” und “Schriftsprache” passt für mich nicht gut zusammen.
Am 22. September 2008 um 23:04 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Artikel in der WAZ: Italienischer Dolmetscher erfindet Sprache für alle Europäer.
Am 26. September 2008 um 21:53 Uhr | Permalink
wielang? hat geschrieben:
Eine schöne Veranschaulichung von Länge und Kürze im literarischen Text: http://www.telescopictext.com/ (englisch)
Am 30. September 2008 um 09:36 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Die Buchmesse ist der Orientierung ihr Tod ;–)
Am 15. Oktober 2008 um 23:33 Uhr | Permalink
Wentus hat geschrieben:
@ drago starcevic
Im Deutschen lassen wir häufig den Artikel weg, wenn die Sache nicht zählbar ist. Das trifft zum Beispiel auf Butter, Wasser, aber auch auf Gefühle wie Wut, Freude zu. Im Französischen benutzt man dann “de”, im Finnischen einen extra Fall (den Partitiv) und im Arabischen gibt es sogar extra Wörter, die einen grammatischen Singular darstellen, aber durch Plural übersetzt werden (Kollektiv). Im Deutschen ähnlich ist “Fels” und “der Felsen” (”Die Insel besteht nur aus Fels, also konnte ich mich auf einen Felsen setzen”)
Am 16. Oktober 2008 um 13:48 Uhr | Permalink
drago starcevic hat geschrieben:
@ Wentus
Lassen Sie sich nicht von meinem Namen irritieren, ich bin schwäbischer Muttersprachler. Und wir sagen in der Tat “ein Butter” oder “ein Geld”
Darf ich vielleicht noch Bertolt Brecht heranziehen, den alten Schwaben:
“Denn andere Zigarren, die rauchen wir nicht
Und weiter wie Birma reicht dem Kasten der Rauch night
Und einen lieben Gott, den brauchen wir nicht
Une einen Anstand, den brauchen wir auch nicht
Na also, goodbye”
Am 17. Oktober 2008 um 12:18 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
F*ck muss vor den Obersten Gerichtshof
Am 21. Oktober 2008 um 23:56 Uhr | Permalink
Patrick Schulz hat geschrieben:
Hier noch eine Sache, der man sich aus sprachkritik-kritischer Sicht mal annehmen könnte. Es handelt sich dabei um einen Abstract zu einem Vortrag bei der letzten ConSOLE bzw. zum Thema einer sich in Arbeit befindlichen Diss.
Am 27. Januar 2009 um 20:51 Uhr | Permalink
Gabriela hat geschrieben:
Für alle Sprachinteressierten amüsant zu lesen :
http://www.kolumnen.de/arnold-130309.html
Es wurde zwar schon reichlich über Anglizismen geschrieben und diskutiert, doch mit einem Augenzwinkern ist´s mir lieber als mit Zwangsjacke.
Grüße aus der Ferne und für Spanischsprechende mein Leitspruch hier:
Alemán es un idioma para gente inteligente
Gabriela
Am 14. März 2009 um 09:49 Uhr | Permalink
Zetterberg hat geschrieben:
In dem zweiten Teil dieses amüsanten Interviews lässt uns Stephen Fry an seinem Sprachverständnis teilhaben, welches den Machern und Lesern dieser Seite sehr sympathisch sein sollte (falls ich diesen Blog richtig gelesen habe):
http://www.youtube.com/watch?v=wzMIKsrjcOI&feature=related
Am 19. März 2009 um 00:57 Uhr | Permalink
Robert Meldt hat geschrieben:
Ein österreichischer Blogger zu einer Initiative der FPÖ für ein “Bundesgesetz zum Schutz und Erhalt der deutschen Sprache”: http://www.theflowersaregone.at/2009/04/sprachgesetze/
Zitat aus dem Beitrag:
So soll beispielsweise die Verwendung der deutschen Sprache bei “Bezeichnung, Angebot, Präsentation […] sowie bei Rechnungen” eines “Handelsguts” verpflichtend sein, ebenso gilt dies “für jegliche Werbung in geschriebenen, gesprochenen oder audiovisuellen Medien”; auch müssen dem potentiellen Gesetz nach “Aufschriften und Anzeigen, die im öffentlichen Raum verwendet werden” auf Deutsch verfasst werden. Kontrollieren soll diese Verbote ein “Sprachbeirat”, der dann auch “entsprechende Verwaltungsstrafen” aussprechen kann. Dieser soll zudem - und hier wird es besonders lustig - jährlich einen “Bericht zur Lage der deutschen Sprache” erstellen, in dem zusätzlich die “Verletzung der deutschen Sprache im Sinne dieses Bundesgesetzes” und Dementsprechendes aufzeigt werden sollen.
Am 2. April 2009 um 09:03 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Hier wird ordentlich ausgeteilt. Malte Welding: „Sprache ist das, was den Menschen zum Menschen macht.“ […] Werbung muss die Sprache ficken.“
:)
Am 8. April 2009 um 00:11 Uhr | Permalink
Hanz hat geschrieben:
Weiß jemand was “keksballs” sind? Ich wußte es bis vor kurzem auch nicht- bis ich diesen Artikel auf der kleinen Site von “Fraro” gefunden habe: http://www.fraro.net/pages/posts/keksballs47.php
Am 10. Mai 2009 um 13:54 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
The Rosetta Disc – 13.000 Seiten auf einer Platte:
http://www.nerdcore.de/wp/2009/05/22/the-rosetta-disc-%e2%80%93-13000-seiten-auf-einer-dvd/
Am 23. Mai 2009 um 01:22 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Wörterbuch für die Gebärdensprache geplant:
http://www.ksta.de/html/artikel/1248965024970.shtml
Am 11. August 2009 um 22:14 Uhr | Permalink
Thomas B. hat geschrieben:
Phraseologisches Online-Wörterbuch:
http://www.phraseo.de
Am 5. September 2009 um 15:28 Uhr | Permalink
corax hat geschrieben:
Stellenanzeige PDF:
http://blog.derbraunemob.info/wp-content/uploads/2009/09/Margaretenhort.pdf
No Comment
Am 25. September 2009 um 15:37 Uhr | Permalink
Daniel Goldstein hat geschrieben:
“Von draussen rein …”
… scheinen uns in der Schweiz manche Wendungen zu kommen, die in Deutschland dem gängigen Sprachgebrauch entsprechen, zum Beispiel “nach draussen gehen”. Einige weitere Beispiele habe ich als Redaktor der Berner Tageszeitung “Der Bund” zusammengetragen und auf meinen Netzplatz sprachlust.ch gestellt ().
Wahrscheinlich funktioniert das Befremden auch in umgekehrter Richtung.
Am 5. November 2009 um 17:05 Uhr | Permalink
Wolfgang Hömig-Groß hat geschrieben:
Zur Frage, warum Menschen sprechen können, Schimpansen aber (erstaunlicherweise?) nicht: http://www.wissenschaft.de/wissenschaft/news/308356
Am 12. November 2009 um 10:10 Uhr | Permalink