Interactive Science — Satz des Tages (2)

Sibylle Peters sagt in einer Diskussion zu Userprofilen von Wissenschaftlern in sozialen Netzwerken: „Der Grundsatz, dass gebildete Menschen sich nicht selbst loben, geht da verloren.“

2 Kommentare zu „Interactive Science — Satz des Tages (2)“

  1. Die Bildung ufert aus, das bringt, dass sie zur Distinktion nicht länger taugt. Schade, nicht wahr? “Eigenlob stinkt”, ist Kleinbürgerwelt, symphatisch, gerne begründet mit Redlichkeit, man hat Zeugen, aber schon Goethe verdächtig. Nichts für freie Geister, nie gewesen.

  2. Heutzutage bringt man den Wissenschaftlern bei, ihre Vorzüge ausführlich und deutlich aufzulisten. Sie müssen sich schließlich um Posten und Geld bewerben.

    GELD IST NICHT ALLES! ABER OHNE GELD IST ALLES NICHTS!
    – Eingerahmt an der Wand von Dagobert Ducks Geldspeicher.

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.