April, April
Wie im letzten Jahr haben wir auch heute einen Aprilscherz zwischen drei wahren Geschichten versteckt. Wer findet ihn (ohne zu googeln)?
- Um mehr Jugendliche für die Bibel zu begeistern, hat der Hamburger Pastor Martin Dreyer sie einfach in die Jugendsprache übersetzt. Leseprobe aus der Bergpredigt: „Gut drauf kommen die Leute, die niemandem mehr auf die Fresse hauen wollen.“
- Die handygewöhnten Jugendlichen kommen mit normalen Computertastaturen nicht mehr zurecht. Die britische Firma cre8txt hat deshalb eine handtellergroße Handytastatur entwickelt, die an jeden Computer angeschlossen werden kann.
- Die vereinfachten Strukturen der Jugendsprache haben eine neurologische Ursache. Wie der New Yorker Neurobiologe Carl J. Miller herausfand, ist die Herausbildung der für die Sprache zuständigen Scheitellappen erst nach der Pubertät vollständig abgeschlossen.
- Die Jugendsprache hat ein extrem eingeschränktes Vokabular. Wie der britische Linguist Anthony McEnery herausfand, besteht ein Drittel von allem, was die Jugenlichen von sich geben, aus nur zwanzig häufig verwendeten Wörtern.
Lukas hat geschrieben:
Ich bezweifle, dass Nr. 3 stimmt. Der Rest scheint mir plausibel.
Am 1. April 2008 um 12:43 Uhr | Permalink
Torsten hat geschrieben:
Vier.
Am 1. April 2008 um 12:59 Uhr | Permalink
buntklicker.de hat geschrieben:
Mein Tip ist die Tastatur. Alles Andere erscheint mir ziemlich glaubhauft.
Am 1. April 2008 um 13:00 Uhr | Permalink
E. Gulk hat geschrieben:
3.
Sonst wäre die Vereinfachung ja bei jedem hörbar. Und zumindest die Mitdiskutanten und -onkel hier waren doch sicher schon in frühester Kindheit in Sprache plusquamperfekt.
Am 1. April 2008 um 13:48 Uhr | Permalink
Nicolas Graf hat geschrieben:
3. kann ich einfach nicht glauben…
Am 1. April 2008 um 14:08 Uhr | Permalink
ramses101 hat geschrieben:
3 ist mir vor allem zu pauschal um richtig zu sein. Auch zwischen 10-jährigen können Welten liegen.
Am 1. April 2008 um 15:15 Uhr | Permalink
Frank Oswalt hat geschrieben:
3.) klingt schon etwas komisch, aber 4.) kann ich auch nicht glauben. Ist hier wirklich nur ein Aprilscherz dabei?
Am 1. April 2008 um 15:31 Uhr | Permalink
Kristian hat geschrieben:
Ich tippe auch auf die 3 - und vermute, Nummer 4 gilt auch für Nicht-Jugendsprache…
Am 1. April 2008 um 15:57 Uhr | Permalink
L. Rosen hat geschrieben:
4 könnte ich nicht glauben, dann habe ich mich ein bisschen darüber nachgedacht.
Die 20 am häufigsten verwendeten Wörter im Englischen. Es wäre nicht so unvernünfig zu glauben, das diese Wörter (oder andere) 1/3 der Englischen sprache ausmachen.
1 the
2 of
3 to
4 and
5 a
6 in
7 is
8 it
9 you
10 that
11 he
12 was
13 for
14 on
15 are
16 with
17 as
18 I
19 his
20 they
Am 1. April 2008 um 16:04 Uhr | Permalink
Renate C. hat geschrieben:
Dass jemand freiwillig so eine Tastatur wie in 2 benutzen würde, glaube ich nicht. Das muss ein Scherz sein.
Am 1. April 2008 um 16:11 Uhr | Permalink
L.Frermann hat geschrieben:
Nummer 3
Am 1. April 2008 um 23:54 Uhr | Permalink
Chat Atkins hat geschrieben:
1 ist existent, wenn auch ein selten dämlicher Text, der wohl niemanden zum Christen macht; für 2 wird im Netz sogar geworben. 3 und 4 sind zwar sehr ähnlich, indem beide die Existenz einer stark ‘restringierten’ Jugendsprache voraussetzen. Da es aber einen Neurobiologen Carl J. Miller aus New York bei Google nicht gibt, sondern allenfalls einen Karl J. Miller unbekannter Profession, nehme ich an, dass die Sache mit der Pubertät und den Scheitellappen abstrus ist. Diese Zonentheorie des Gehirns - ‘hier sitzt die Sprache, da dann die Erinnerung an Opa und Oma und hier das Gefühl’ - die ist auch generell mehr als dubios.
Am 2. April 2008 um 18:32 Uhr | Permalink