Aufbruch zu den Sternen

Ich habe gerade gelesen, dass der Science-Fiction-Autor und Visionär Arthur C. Clarke gestern im Alter von 90 Jahren in seiner Wahlheimat Sri Lanka gestorben ist. Er war ohne Zweifel einer der ganz großen Denker unserer Zeit und ist dafür im Laufe seines Lebens mit zahllosen Ehrungen bedacht worden (unter anderem wurden ein Asteroid, eine Auszeichnung für Science-Fiction-Autor/innen und ein Dinosaurier nach ihm benannt).

Mir wird vor allem seine Kurzgeschichte The Nine Billon Names of God in Erinnerung bleiben, in der eine Gruppe tibetanischer Mönche einen Computer bestellt, der die neun Milliarden Namen Gottes, die sie sonst über einen Zeitraum von fünfzehntausend Jahren von Hand hätten aufschreiben müssen, in wenigen Stunden für sie errechnen soll. Warum sie diese Namen aufschreiben wollen, möchte ich hier nicht verraten, aber wer die Geschichte selber lesen möchte, findet sie bei Google (einfach den ersten Link anklicken).

Man muss nicht trauern, wenn jemand nach so einem langen und erfüllten Leben von uns geht, aber mir werden seine Worte und Gedanken fehlen.

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.