Hallo, 3sat-Zuschauer!
Herzlich willkommen auf den Seiten des Bremer Sprachblogs und viel Spaß beim Lesen! Wenn unsere aktuellen Beiträge Sie neugierig gemacht haben, finden Sie auf der Seite Favoriten direkte Verknüpfungen zu einigen unserer beliebtesten älteren Beiträge.
Zusätzliche Informationen über die Sendung sonntags finden Sie auf der Webseite des ZDF. Dort ist auch die Sendung selbst online abrufbar (die direkten Links finden Sie in den Kommentaren unten).
marlow hat geschrieben:
sie ist jetzt bereits unter http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/437732?inPopup=true
zu finden.
Am 24. Februar 2008 um 15:34 Uhr | Permalink
Kristian hat geschrieben:
…ist bereits online:
http://sonntags.zdf.de/ZDFmediathek/content/Wenn_Worte_einwandern/Sendungen_S,388/437732
Am 24. Februar 2008 um 16:23 Uhr | Permalink
indy hat geschrieben:
Ich erinnere mich noch gut an Ihren Vortrag in der “Langen Nacht der Geisteswissenschaften” im Institut Francais. Hatten sie ihre Ergebnisse bzw. die Präsentation eigentlich auch hier im Blog eingestellt? Würde ja direkt zu dem Thema passen, denke ich.
Am 24. Februar 2008 um 20:23 Uhr | Permalink
Anatol Stefanowitsch hat geschrieben:
Marlow, Kristian, danke für die beiden Links. Indy, nein, der Vortrag eignet sich wegen seiner interaktiven und dynamischen Struktur nicht so gut für eine 1:1-Übertragung ins Blog. Vielleicht versuche ich mich ja irgendwann einmal im Videobloggen…
Am 25. Februar 2008 um 08:46 Uhr | Permalink
Thomas Müller hat geschrieben:
Von mir als TV-Abstinenzler auch ein Danke für die Links.
Guter Auftritt, Glückwunsch zu den tollen Besucherzahlen!
Und ich bin gespannt, in welche der beiden von Herrn Stefanowitsch genannten Kategorien (Lehnwörter mit “nützlicher Funktion” und die anderen) das im ersten Einspieler gezeigte “Backshop” fällt. :]
Am 25. Februar 2008 um 16:47 Uhr | Permalink
Anatol Stefanowitsch hat geschrieben:
Thomas, die Besucherzahlen haben natürlich etwas mit der Erwähnung des Blogs im Januar in einer großen deutschen Computerzeitschrift zu tun, die pendeln sich mit Sicherheit auf einem etwas niedrigeren Niveau ein, wenn die ganze Aufregung vorbei ist…
Über Backshop kann ich mich persönlich nicht so sehr aufregen, da das Wort Shop (und shoppen) für mich relativ gut integrierte Lehnwörter sind, die mir kaum auffallen. Ich denke, das Wort wird uns erhalten bleiben, da es die nützliche Bezeichnungslücke für Geschäfte füllt, die zwar Backwaren verkaufen aber keine Bäckereien sind. Und Shop scheint mir, im gegensatz zu Laden ein etwas eingeschränktes und standardisiertes Sortiment zu suggerieren. Übrigens stammt das Wort Shop vermutlich vom protogermanischen Wort skoppan („kleiner Anbau“) ab, dem wir auch das deutsche Wort Schuppen verdanken. Backschuppen — das ist doch eine treffende Bezeichnung für diese Art von Geschäft, oder?
Am 25. Februar 2008 um 17:20 Uhr | Permalink
ramses101 hat geschrieben:
Wobei der “Shop” auch wunderbare Dinge herbeizaubern kann. Zum Beispiel den “Bad-Shop”.
(wirklich nicht ausgedacht: http://blindtextblog.blogspot.com/2007/05/die-phonetik-falle.html )
Am 25. Februar 2008 um 18:59 Uhr | Permalink
Thomas Müller hat geschrieben:
Mein Problem mit Backshop ist die Doppeldeutigkeit, die besteht, wenn man die Verwendung des Wortes im Deutschen und im Englischen kennt. (Zum Vergleich einfach bei google.de und google.com danach suchen.)
Natürlich ist es nichts völlig Ungewöhnliches, daß Lehnwörter eine andere Bedeutung haben als in der Originalsprache, aber das ist, schätze ich, idR das Ergebnis eines längeren Prozesses, nicht einfach eine ad-hoc-Schöpfung.
Das macht es natürlich auch nicht schlecht oder falsch - führt aber dazu, daß es mir im Gegensatz zu vielen anderen Anglizismen rein ästhetisch arg mißfällt.
Zu ihrer These: Ich kenne hier in Mainz keine einzige Bäckerei, die tatsächlich noch irgendwas bäckt. Auch in meinem Heimatdorf gibt es keine. Trotzdem spricht man stets von “Bäckereien”, was mich wiederum zu der These führt, daß “Bäckerei” gar nichts mehr mit “(selbst) backen” zu tun hat, sondern nur noch mit “Backwaren”. Eine Bezeichnungslücke sehe ich daher gar nicht.
Wobei ich den Begriff immer nur mit Selbstbedienungsbackwarenläden in Verbindung gebracht habe (Back-Factory und Back-Werk) - ich weiß gar nicht, ob er tatsächlich nur oder hauptsächlich dafür gebraucht wird.
Wenn ja, könnte man da vielleicht die Bezeichnungslücke ausmachen. Ein Laden, der Backwaren verkauft, in dem aber erst gar niemand rumsteht, der auch nur im leisesten Verdacht stehen könnte, auch nur ansatzweise backen zu können.
Am 26. Februar 2008 um 17:23 Uhr | Permalink
buntklicker.de hat geschrieben:
Interessant, mal ein Gesicht zu den vielen Wörtern (und Worten
) zu sehen. Ich hatte Dich/Sie mir ganz anders vorgestellt — vor allem mit mehr Haaren!
Am 27. Februar 2008 um 18:28 Uhr | Permalink