Hallo c’t-Leser!

Seit vor ein paar Tagen die aktuelle c’t erschienen ist, die das Bremer Sprachblog in der Rubrik Websites aktuell vorstellt, haben sich unsere Zugriffszahlen verdoppelt.

Wir freuen uns über unsere neuen Leser. Wenn Ihnen unsere aktuellen Beiträge gefallen und Sie auch in älteren Beiträgen stöbern wollen, hilft Ihnen vielleicht die Seite „Favoriten“ (in der Menüleiste rechts), auf der wir direkte Links zu einigen unserer beliebtesten Beiträge gesammelt haben.

Also, ein herzliches Willkommen und viel Spaß beim Lesen!

13 Kommentare zu „Hallo c’t-Leser!“

  1. Glückwunsch!

    Und auch danke für die Verblogrollung meines Blogs (die mir anscheinend auch den ein oder anderen Leser mehr beschert hat.)

  2. Bin auch von c’t hierher gelockt worden. Und möchte auf diesem Umweg mal ein großes Lob in Sachen deutsche Sprache/Rechtschreibung für c’t aussprechen. Nach meinem Eindruck legt die Redaktion bewusst großen Wert auf regelgerechte Schreibweise, vernünftige Wortwahl und Ausdrucksweise. Und das will was heißen auf (m)einem so von Technik-Slang und -Kauderwelsch beherrschtem Fachgebiet. Ich habe c’t nicht unter diesem Aspekt untersucht, sondern der positive Eindruck hat sich mir wirklich spontan aufgedrängt. Vielleicht kann der Wissenschaftler das bestätigen - oder auch als zu gute Meinung abschwächen. Also echt super Wording in c’t.

  3. Ob solch unkritischer Hinweis auf kritische Berichterstattung dem Sick-Boy aber auch recht ist?

  4. Ich teile den Eindruck von Helmut - ich lese seit über 20 Jahren die ct und mache diese Beobachtung auch immer wieder; differenzierter gesagt weniger beim Stil als mehr bei Orthografie und Grammatik. An allen diesen Punkten bieten viele andere Computerzeitschriften ein Bild des Grauens. Etwa, damit das nicht einfach so dahergesagt klingt - als ein Beispiel von vielen - die Hardwareluxx: Tolle Inhalte, tolle Optik, aber die Jungs haben echte Mühe, einen Satz mit 8 Wörtern fehlerfrei über die Strecke zu kriegen.
    Auch in puncto seriöse und neutrale Berichterstattung sind die Heisepublikationen m.E. vorbildlich. Wenn ich gerade mal wieder den Glauben in die Journalisten verliere, kuriere ich mich mit der ct …

  5. Ich lese hier (auch verführt durch die c’t) zum ersten Mal mit. Auffallend ist Ihre häufige Verwendung von “Blödsinn” und “Nörgeln/Nörgler”. Komisch, dass ich lange nicht mehr einen so “nörglerischen” Ton in einem Blog gefunden habe wie hier auf dieser Seits in Ihren Beiträgen. Dass Sie schon in den ersten Zeilen (Hallo c’t-Leser … vom 22.01.08) die groß geschriebene Anrede an Ihre Leser schon beim dritten Anlauf wieder klein schreiben (”Wenn Ihnen unsere aktuellen Beiträge gefallen und Sie auch in älteren Beiträgen stöbern wollen, hilft ihnen vielleicht…”)und dass einige Abschnitte weiter (unter “Amtskollegen”) die Relativkonstruktion “alles, was” zu “wie eigentlich alles, das die Sprachnörgler…” verkommt, dann bin ich entweder dem unglücklichen Zufall meiner Erstlektüre aufgesessen, oder aber, was mir wahrscheinlicher vorkommt, auf eine ziemlich schlampert gemachte Seite geraten. Sollte Ersteres zutreffen, dann wäre ich beruhigt.

  6. Lieber Herr Meyer, keine Angst, Sie brauchen sich nicht zu beruhigen, Sie sind wirklich auf einer schlampert gemachten Seite gelandet. Und dabei bin ich doch Beamter, Sie bezahlen mich mit Ihren Steuern also persönlich dafür, dieses Blog zu betreiben, nicht wahr? Ich weiß auch nicht, wie es meine anderen Leser schaffen, mich gutgelaunt und ohne viel Aufhebens auf gelegentliche Tippfehler hinzuweisen. Vielleicht freuen sie sich, dass ich meine knapp bemessene Freizeit darauf verwende, sie mit diesem Blog ein wenig zu unterhalten? Man wird es vermutlich nie erfahren.

    Zu Ihren Bemerkungen. Wenn Sie „lange nicht mehr einen so “nörglerischen” Ton in einem Blog gefunden“ haben, wie hier, dann haben Sie sich offensichtlich bislang nicht sehr weit in die Blogosphäre vorgewagt. Trauen Sie sich ruhig! Dass ich besonders häufig mit den Wörtern nörgeln/Nörgler und Blödsinn um mich werfe, kann ich nicht bestätigen. Ich habe das mal für Sie ausgerechnet: nörgeln/Nörgler kommt in genau 7 von 185 Beiträgen vor (wobei ich zwei Beiträge nicht mitzähle, in denen ich mich selbst der Nörgelei bezichtige), das sind gerade einmal 3,7%; das Wort Blödsinn findet sich sogar nur in 3 von 185 Beiträgen, also 1,6%. Der Anteil des Wortes Nörgler wird allerdings in Zukunft steigen, weil wir das Wort Sprachnörgler — eine Wortschöpfung meines wortistisch bewanderten Kollegen Detlef Gürtler — hier im Bremer Sprachblog routinemäßig verwenden, um zum Beispiel Menschen zu bezeichnen, die ihr Selbstwertgefühl daraus beziehen, sich an den Rechtschreibfehlern anderer Leute zu ergötzen oder die ihr eigenes Sprachgefühl für eine absolute Norm halten (die zum Beispiel glauben, weil sie selber alles, was sagen, müssten das alle anderen auch tun).

    Da Sie auf meiner Seite mein Gast sind, und ich meine Gäste höflich behandle, sehe ich zum Abschied meinerseits gerne darüber hinweg, dass es mit der orthografischen Sorgfalt bei Ihnen auch nicht sonderlich weit her ist — oder wie soll ich mir erklären, dass Sie keine orthografisch korrekten Anführungszeichen hinbekommen, Seits statt Seite schreiben, und keinen Abstand zwischen einer schließenden Klammer und dem nächsten Wort lassen?

  7. Tja, Herr Meyer, wie mein Sohn sagen würde: pwned…

  8. Armer Herr Stefanowitsch; da nimmt man im Restaurant Platz, hat Lust auf eine Suppe, bestellt sich eine, die, als sie vor einem steht noch prachtvoller aussieht als erträumt und dann: eine Fliege. Auch nur eine gaaanz kleine, aber eben eine Fliege. Und manchmal ist eine kleine Fliege, die das Fass zum Überlaufen bringt. Versteh ich gut, ich bin auch eher brausepulvrig, aber ich rate Ihnen: Sehen Sie fest auf den Rest der Suppe. Allen kann man es nie recht macht machen und 98% ist eine Traumquote!
    @Frank Oswalt: Wie spricht Ihr Sohn das aus? Und was bedeutet es? Bin stets neugierig …

  9. Ich wünschte, Dozenten würden mich ebenfalls dezent auf Fehler in meinen Hausarbeiten hinweisen und nicht nörgeln :)

    Kleiner Spaß und Glückwunsch zur Vorstellung in der c’t, hoffen wir mal, dass ihre Seminare im kommenden Semester nicht überfüllt sind mit Bloggern :) Obwohl Sprachtheorie und Grammatik anscheinend einigen Lesern gut tun würde. Mir nicht ausgenommen :)

  10. @Wolfgang, ausgesprochen hat er es in meiner Gegenwart noch nie, es ist so ein Internet-Wort. Es kommt wohl aus der Gamersprache (so eine absichtliche Falschschreibung von “owned”) und bedeutet, dass man seinen Gegner absolut besiegt und erniedrigt hat.

  11. Nörgler, die übers Nörgeln nörgeln. Ist das jetzt schon Meta-Nörgeln?

    Zum Thema “owned”: http://german-bash.org/25404

  12. Ich frage mich immer, wie viele der mIRC-Zitate auf german-bash gefaket sind. Der hier ist einfach zu gut. Einen klassischeren Fall von 0wnage gibt es wohl nicht. Obwohl Herr Stefanowitsch ziemlich nah dran war.

    Übrigens spricht man “pwned” auch “owned” aus. Näheres hier: http://en.wikipedia.org/wiki/Pwn

    Ich präferiere ja die These, daß die Schreibweise von “Pure Ownage” kommt, was häufig so kombiniert verwendet wird.

  13. Übrigens spricht man “pwned” auch “owned” aus.

    Ja, manchmal. Laut en.Wikipedia gibt es alle anderen halbwegs denkbaren Versionen auch.

    Habe noch nie “pure ownage” gesehen, nur “pure pwnage”.

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.