Mehr zum geistreichen Fluchen

Einer der ersten Beiträge im Bremer Sprachblog war Andreas’ Kleine Anleitung zum geistreichen Fluchen. Dieser Beitrag hat sich bei den Zugriffszahlen einen dauerhaften Platz unter den ewigen Top Ten gesichert.

Unserer Serverstatistik kann ich entnehmen, dass das zum Teil daran liegt, dass die Seite einer der Top-Treffer für den Suchbegriff „Anleitung zum F*cken“ ist (ich setze das Sternchen hier nicht aus falscher Scham, sondern, weil ich nicht möchte, dass die Hilfesuchenden auch noch durch diesen Beitrag von wirklich relevanten Ergebnissen abgelenkt werden).

Zum Teil dürfte die Beliebtheit des Beitrags aber auch auf ein echtes Interesse an der kulturübergreifenden Untersuchung von Flüchen und Beleidigungen zurückzuführen sein. Wer von diesem Interesse getrieben auf unsere Seiten kommt, dem möchte ich das Buch Uglier Than a Monkey’s Armpit. Untranslatable insults, put-downs and curses from around the world empfehlen, das dieser Tage erschienen ist. Die Verfasser sind Garanten für eine hohe Qualität: es sind Stephen Dodson, Betreiber des legendären Sprachblogs Language Hat und Robert Vanderplank, Direktor des Oxford University Language Centre.

Ein Kommentar zu „Mehr zum geistreichen Fluchen“

  1. Wer sich kurzfristig in Bezug auf Flüche und Beleidigungen inspirieren lassen möchte, hat dazu auch die Möglichkeit auf Al Lowes Seite “When insults had class” (http://www.allowe.com/Humor/book/When%20Insults%20Had%20Class.htm).
    Diesen Eintrag würde ich vermutlich nicht schreiben, wenn nicht der Taalpost-Newsletter (www.taalpost.nl) heute auf ebendiese Seite hingewiesen hätte, aber auf diese Weise ist mir das Thema gerade präsent.
    Viele Grüße
    MM

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.