Ist das eigentlich noch Deutsch? Lёtzebuergesch

Diesen Donnerstag (05.07.2007) wird Prof. Wolfgang Wildgen ab 19 Uhr im Gästehaus der Universität am Teerhof einen Vortrag über das Lёtzebuergesche halten. Dieser Vortrag führt uns tief in den Westen des deutschen Sprachgebietes, nach Luxemburg. Das Lёtzebuergesche (Luxemburgische), ein moselfränkischer Dialekt, ist seit 1984 Nationalsprache und dritte Amtssprache im Großherzogtum Luxemburg. Dort wird es als Teil der eigenen Identität und deshalb als eigene Sprache angesehen, während es außerhalb Luxemburgs meist als einer der vielen mitteldeutschen Dialekte gilt. – Grund genug, um einmal aus sprachwissenschaftlicher Sicht über die Frage „Ist das eigentlich noch Deutsch?“ nachzudenken.
Eine rege Diskussion mit dem Publikum ist erwünscht!

4 Kommentare zu „Ist das eigentlich noch Deutsch? Lёtzebuergesch“

  1. Beim Lёtzebuergeschen trifft wohl das Bonmot, wonach eine Sprache ein Dialekt mit Armee sei.

  2. Die bessere Frage wäre hier “Was meint man mit ‘Deutsch’”?

  3. Ja, was weiß denn ich, was deutsch ist.

    (”Ja, was weiß denn ich, was deutsch ist.” Bin gespannt, ob die ganzen IPA-Diakritika angezeigt werden können.)

    [Anmerkung des Sprachblog-Administratorenteams: Nein, können sie nicht, deshalb haben wir das Ganze durch eine Grafik ersetzt.]

  4. haben wir das Ganze durch eine Grafik ersetzt

    Wahnsinn. Danke!

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.