JdG: Ist das eigentlich noch Deutsch: Kolonialdeutsch

An diesem Freitag, 22.06.2007, findet im Teerhof von 19 bis 21 Uhr wieder ein Vortrag im Rahmen der Veranstaltunsreihe „Ist das eigentlich noch Deutsch?” statt.

Der aktuelle Vortrag, der von Prof. Dr. Thomas Stolz von der Universität Bremen gehalten wird, führt uns zeitlich in das wilhelminische Deutschland zurück. Der Referent spricht besonders die folgenden Fragestellungen an: Auf welche Weise versuchte das kaiserliche Deutschland seine Kolonien auch sprachlich zu „erobern“? Welche Rolle hat das Deutsche in den überseeischen Besitzungen des Kaiserreiches gespielt? Welche Form des Deutschen war für die Kolonien vorgesehen, welche Form hat sich bei den Kolonisierten durchgesetzt? Und: Wie nahe stand das Kolonialdeutsch der deutschen Standardsprache, welche Unterschiede ergaben sich?

Eine rege Diskussion mit dem Publikum ist erwünscht!

Ein Kommentar zu „JdG: Ist das eigentlich noch Deutsch: Kolonialdeutsch“

  1. Wäre gern dabei gewesen. Wenn ich mich nicht irre, schreibt Dr. Birthe Kundrus auch über “erobern” durch Sprache in einem Kapitel in ihrem ersten Buch.

Dies ist eine archivierte Seite des Bremer Sprachblogs, das von 2007 bis 2010 betrieben wurde. Anatol Stefanowitsch bloggt jetzt hier zu Themen rund um Sprache und Sprachen.